

Wir können in der "Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund" auf eine intensive, belebende, dynamische Zeit des Miteinanders im Frühjahr, Sommer und Herbst dieses Jahres blicken. Die meisten von uns sind derzeit gefordert auf eigenen Bewegungsjagden oder sind als Jagdgäste eingeladen, so dass wir in der AG durch Zurückfahren der gemeinsamen Arbeit Rechnung tragen - bis es dann im neuen Jahr wieder weitergeht. Was gilt es, rückblickend zu erwähnen?
Erfreulich und erfrischend war die zunehmende Anzahl neuer Gesichter. Etwa eine Handvoll der mit ihren Hunden neu zu uns Stoßenden wurden auch Mitglieder und bereicherten durch ihr beherztes Engagement bei der gemeinsamen Arbeit im Revier sowie durch den anregenden Gedankenaustausch schon dieses Jahr unsere Arbeit, die nach wie vor im Dienste der Ausbildung und Förderung unserer Hunde steht. Einige der neuen Mitglieder kamen mit ihren jungen, noch nicht 18 Monate alten Hunden, die bereits, da fast alle Besitzer über jahrelange jagdliche Erfahrung verfügen, gute Einarbeitung seit Welpenzeit erfuhren. Dies schlug sich in bereits erstaunlich guten Leistungen bei der Arbeit am Riemen auf den getretenen Übungsfährten nieder. Ziel aller ist - ganz im Sinne der AG - ihre Hunde jagdlich auszubilden. Schon jetzt kann gesagt werden, das alle Hunde mit besten Anlagen ausgestattet sind. Vier Junghunde des interessanten Nachwuchses haben am 13. September 2008 unter den gestrengen Augen eines JGHV-Richters die Jugendprüfung abgelegt - und alle vier haben bestanden! Waidmannsheil! Mehr zur Prüfung in der Rubrik "Prüfungen".
Im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit standen und stehen aber auch die schon etwas weiter fortgeschrittenen Rhodesian Ridgebacks. Vier Gespanne bereiteten sich dieses Jahr schon sehr konzentriert auf die Jagdprüfung 1 (Schweiß und Gehorsam) vor, die sie 2009 ablegen wollen. Zwei weitere sind noch am überlegen und machen es von der weiteren Entwicklung der Hunde in der Vorbereitungsarbeit abhängig. Diese Vorbereitungsarbeit werden wir gleich mit Beginn des neuen Jahres weiter intensivieren und auf die Fertigkeiten der einzelnen Hunde und ihrer Führer individuell eingehen. Geplant ist darüber hinaus seit langem wieder einmal die Abnahme der erschwerten Schweißprüfung ohne Richterbegleitung nach den in der "Prüfungsordnung für Rhodesian Ridgebacks" festgelegten Regeln. Voraussetzung ist, dass die Hunde älter als zwei Jahre sind und die RR-Jagdprüfung 1 bereits bestanden haben. Zwei Anmeldungen gibt es schon. Weitere Interessierte können sich mit unseren Vertrauensleute (siehe "Kontakt") in Verbindung setzen.
Eine erstmals ausprobierte Besonderheit gab es dieses Jahr: wir folgten der Einladung unseres Mitglieds Liesel Heinz nach Schweinfurt und hielten das letzte Ausbildungswochenende dort ab. Es stand in Verbindung mit der Nutzung des Schießstandes. Beim Schießen auf den laufenden Keiler waren alle voll bei der Sache, auch lernte man wieder neue Gesichter kennen, die den Weg bis nach Züschen bislang nicht geschafft haben. Wir planen auf Grund der guten Resonanz ein weiteres Treffen in Schweinfurt nächstes Jahr. Bei dieser Gelegenheit soll der Umgang mit Handfeuerwaffen für den Fangschuss vertieft werden. Hier ein herzliches Dankeschön an Liesel Heinz für ihre hervorragende Gastgeberschaft.
Wie immer hielten wir auch dieses Jahr ein Seminar ab. Da die meisten der diesjährigen Teilnehmer im letzten Jahr nicht dabei waren und Interesse an dem bereits 2007 einmal durchgeführten Notfallseminar "Erste Hilfe am Hund" mit dem bekannten Veterinärmediziner und Buchautor Peter Obschernicat äußerten, wiederholten wir diese Veranstaltung. Die anschauliche Vermittlung des Basiswissens wurde begleitet von praktischen Übungen am Hund, die uns alle forderte und in Bewegung brachte. Peter Obschernicats Hündin sei gedankt, die unsere anfangs noch unsicheren Handgriffe mit stoischer Ruhe und Erhabenheit über sich ergehen ließ. Die sich anschließende Diskussion war lebhaft, praxisnah, packend.
Im Jahr 2009 werden wir einiges zu feiern haben, denn die Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund besteht dann 10 Jahre! Wie wir dieses Jubiläum im einzelnen gestalten, werden wir noch rechtzeitig bekannt geben. Schön wäre, wenn sich aus diesem Anlass diejenigen der ersten Stunden mit denen, die später nachfolgten und/oder immer noch dabei sind wieder einmal sehen könnten. Oft sprechen wir von den einen oder anderen Hunden und deren Besitzern, die dabei waren und für unsere heutige Arbeit den Grundstein legten, sie später mit vorangetrieben, bereichert, mitgestaltet haben. "Was ist wohl aus ....... geworden?, was macht wohl ...?, wie ging's wohl mit .... weiter?" vernimmt man dann oft als Frage in den fröhlichen Runden am Abend. Vielleicht hat der eine oder andere ja Zeit und Lust, uns zu schreiben, wie es weiterging!? Wir würden uns freuen und darüber berichten. Allen, die dieses Jahr dabei waren, ein herzliches Dankeschön, besonderen Dank der Familie Strenzge für die großzügige Zur-Verfügung-Stellung ihres Reviers in Züschen. Wie es im Jahr 2009 weitergehen wird, ist ab Januar der Homepage zu entnehmen.
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