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Auch in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der RRAG und Gäste im schönen Eifelrevier von unserem Mitglied Frank Starke. Wie immer war alles hervorragend organisiert und die Fährten bereits am Freitag durch Frank und seine Mitstreiter gelegt.
Anspruchsvolles Gelände und die doch warme Witterung verlangten den Gespannen einiges ab. Es erledigten jedoch alle die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour.

Die Gäste, Basenjirüde Don mit seiner Führerin Brigitte Kürsten und Ridgebackhündin Amy mit ihrer Führerin Susanne Bauch, wollten die Nasenleistung ihrer Hunde testen. Don im noch jugendlichen Alter von 7 Monaten meisterte seine Aufgabe mit vollem Eifer und auch Amy zeigte, obwohl sie nicht jagdlich geführt, jedoch auf Spur gearbeitet wird, dass sie ihrem Spitznamen Wildanzeiger alle Ehre macht.
Elmar Reuter hatte durch die Absage eines Mitgliedes die Möglichkeit seinen erfahrenen Rüden und seine noch junge Hündin zu trainieren. 

Am Ende des Tages traf man sich im schönen Biergarten des Hotels Haus Mühlbach um Kalorien und Flüssigkeiten aufzufüllen. Im Verlauf des Abends referierte unser Mitglied Wolfgang Mögenburg, Förster und Ridgebackführer, über die Ausbildung von Jagdhunden, mit leichtem Schwerpunkt auf die Aus- und Fortbildung von Rhodesian Ridgebacks.

Mit Fachgespräche und Fachsimpeleien rund um die Jagd und Jagdhundeausbildung klang der Tag bei dem einem oder anderen Bier aus.

Am nächsten Morgen stand der Ausbildungspunkt Verweiserbahn an. Den Teilnehmern wurde erklärt wie man eine Verweiserbahn anlegt und mit den entsprechenden Mitteln ausgestattet. Auch hier zeigten die Hunde je nach Ausbildungsstand dass es für sie kein Problem ist. Am frühen Nachmittag konnten die Teilnehmer dann unter der Aufsicht von Wolfgang Mögenburg den Hund beim Schuss testen lassen und sich das Verhalten des Vierbeiners durch Wolfgang erläutern lassen.

Wie immer durfte die Pendelsau nicht fehlen. Man konnte sehen wie unterschiedlich die einzelnen Probanten darauf reagierten. Hat der eine oder andere Vierbeiner ja auch schon negative Erfahrungen im Jagdbetrieb mit unserem wehrhaften Gegner gemacht. Alle RR`s gaben vor der Sau laut. Ja und am Ende gab es wie üblich durch unsere Küchenfee Speck und Eier von der Muurika und wer wollte und nicht so weit fahren musste ein Abschlussbier.

Wie immer ein lehrreiches Wochenende für alle. Mein besonderer Dank gilt "Karl" dem Beständer des Reviers für die Zurverfügungstellung und den Organisatoren des Wochenendes Anne und Frank, sowie Wolfgang für sein Referat.

Waidmannsheil

Christof Sander, Eich im September 2010

Bilder zum Ausbildungswochenende

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Nach einer langen Winterpause haben sich am vergangenen Wochenende 7 Gespanne,
darunter ein neues Gespann zu einem Rhodesian Ridgeback Ausbildungswochende bei
Ewald Klum im Kellerwald getroffen.
Ewald teilte die Gespanne in zwei Gruppen ein und dann ging es ans Werk. Schnell
waren Fährtenschuhe, Schweiß, Rotwilddecke und  Blöcke für die Fährtenprotokolle
verteilt und los ging es.
Die eine Gruppe legte unter der Anleitung von Christof Sander, die Andere unter
Ewalds Regie ihre Fährten.
Je eine Tagfährte von ca. 400m und je eine Übernachtfährte über 1.000m musste
für jedes Gespann gelegt werden.
Einer in jeder Gruppe schrieb die Fährtenprotokolle, wobei das Finden eines
Markanten Punktes im Wald einen schon oft vor ein unüberwindbares Hindernis
stellt, wie wir feststellen mussten.
Nach einer kurzen Mittagspause in der Ewalds Frau uns mit leckerem Marmorkuchen
und Kaffee verwöhnte stand Gehorsam auf dem Stundenplan.
Die Hunde wurden dazu im Wald abgelegt, der jeweilige Führer gab den Befehl
"Bleib" und entfernte sich außer Sicht.
Bei den 4 abgegebenen Flintenschüssen, dürften die Hunde keinesfalls ihren Platz
verlassen.
Alle Hunde haben diesen Teil mit Bravour gemeistert.
Danach ging es ans Ausarbeiten der Tagfährten. Mancher Hundeführer musste
feststellen, dass der Wald plötzlich ganz anders aussah, wie beim Legen der
Fährten am Morgen.
Aber dank den Protokollen und den anderen Mitstreitern fanden alle Hunde zum
Stück.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder ins Revier. Die Übernachtfährten mussten
nachgearbeitet werden. Wieder in zwei Gruppen aufgeteilt ging es vorbei an
Rotwildtageseinständen, durch Dickungen, Schwarzwildsuhlen mit Erfolg zum Stück.
Alle Hunde haben gut gearbeitet und sind am Stück angekommen.
Gehorsamkeitstraining stand nach einer kurzen Pause auf dem Plan.
Dazu haben wir die Hunde wieder im Wald abgelegt und es wurden Flintenschüsse
abgegeben. Wie schon am Vortag waren die meisten Hunde an diesem Sonntag
unbeeindruckt. Man kann immer wieder nur staunen, mit welcher Ruhe und
Gelassenheit ein Ridgeback in der Regel seine Aufgaben meistert und hoffen, das
wir dies unter Prüfungsbedingungen und der damit verbundenen Nervosität, die
wohl jeder dann hat, auch unter Beweis stellen können.
Selbst bei der anschließenden Drückjagdsimulation in der drei Ridgeback-AG
Mitglieder sich laut rufend durchs Dickicht schlugen, Flintenschüsse abgaben
blieben alles Hunde bei ihren Führern liegen und waren entspannt.
Alles in allem war es ein super tolles Wochenende, mit netten Leuten, tollen
Gesprächen und klasse Hunden.
Dank auch nochmal an Ewald Klum und Christof Sander, die uns stets mit Rat und
Tat zur Seite stehen und ohne deren Engagement solche Wochenenden nicht machbar
wären.

Ilona Völl, im Juli 2010

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An diesem Wochenende trafen sich wieder einige Mitglieder der RRAG im schönen Revier unseres Mitgliedes Liesel Heinz in Unterfranken. Mit 13 Hunden sollte an diesem Wochenende gemäss ihren Ausbildungsschritten und Fähigkeiten gearbeitet werden.

Die Fortgeschrittenen wollten ihre Hunde weiter auf die Prüfung hin trainieren und die Anfängergruppe musste lernen, ohne „Zettelwirtschaft im Wald“  mit Fährtenprotokoll zu arbeiten.

Dank Liesel und ihren Mitstreitern waren die Übernachtfährten für die Fortgeschrittenen schon gelegt worden, so dass die ohne Umschweife mit ihren Übungen beginnen konnten.

Die Anfängergruppe wurde zweigeteilt. Jede bekam einen erfahrenen Waidmann an die Seite gestellt und ab ging es in den Wald. Hier folgten Erklärungen, wie man ein Fährtenprotokoll erarbeitet und anlegt und zu ihrem Leidwesen mussten sie erfahren, dass die 400 m Fährte, die getreten wurde, über Nacht stehen bleiben sollte. Da mir aber der Leistungsstand der Hunde aus vorangegangenen Wochenenden bekannt war, beruhigte ich die Damen und Herren, erklärte nochmal warum dass sogar besser für den Hund sein kann.

Nach dem Legen und Arbeiten der Fährten trafen wir uns wieder und nach einem kleinen, aber sehr leckeren Imbiss aus Kuchen, Kaffee, sehr schmackhaften Leberkässemmeln und natürlich bayrischem Bier in jeder Form ging es auf den Schiessstand der Fa. Albert in Schweinfurt.  Dort konnten die Mitglieder nach Herzenslust unter Anleitung erfahrener Waidgenossen ihre Waffen Kontroll- und Probeschiessen.

Natürlich fehlte der obligatorische Abend mit Geselligkeit und Fachsimpelleien nicht.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder ins Revier. Die Anfänger arbeiteten ihre Fährten aus, stellten fest, dass der Wald am nächsten Tag ganz anders aussieht als am Tag  zuvor. Aber Dank den Protokollen und Hilfestellungen durch die Erfahrenen fanden alle Hunde zum Stück.

Am Treffpunkt konnten die Hundeführer ihre Vierbeiner dann nochmal an der Rennsau am Seil testen und sehen welche Reaktionen zum Teil auch erfahrene Hunde an so einem unbekannten Objekt zeigten. Bei leckerem Rührei mit Schinken, auf finnische Art durch zwei Damen der RRAG zubereitet, folgten noch ein paar abschliessende Gespräche und man brach wieder nach Hause auf.

Zum Schluss ein Dank an Liesel und ihre Helfer, natürlich auch an das Küchenteam des Schiesshauses für den Imbiss am Samstag und an Birgit und Gaby, dass sie vor der heissen Muurikka ausharrten und uns das leckere Rührei zubereiteten. Bei der Fa. Albert möchte ich mich für die Zurverfügungstellung des Schiessstandes bedanken und das ihr Fachpersonal uns mit Rat und Tat zur Verfügung stand.

Waidmannsheil

Christof Sander, Eich im September 2009

Bilder zum Ausbildungswochenende

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In Nideggen-Abenden trafen sich die so genannten "Fortgeschrittenen" zur gezielten Vorbereitung auf die im Oktober geplante Prüfung

.Dank der bereits am Freitag durch Frank Starke, Regina Herbst und des Beständers "Karl" getretenen Fährten, konnten wir sofort nach Eintreffen im Revier mit der Fährtenarbeit beginnen. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde den Hunden, Hundeführern und Ausbildern mit zunehmender Tageszeit einiges an Konzentration und Kondition abgefordert. Den schwierigsten Part hatte dabei Regina Herbst mit Andor auf einer 2000 Meter-Fährte am frühen Abend zu Füßen der Burg.

Zufrieden ob der gezeigten Leistungen, konnten wir den Abend auf der Terrasse an der Rur und später in der Bierstube genießen. Bei Traumwetter, in einem wunderschönen Revier, immer mit Blick auf die Burg ging am Sonntag das praxisnahe Ausbildungsprogramm weiter. Prüfung der Schussfestigkeit, Verweisen von Schweiß, Schnitthaar etc.,Drückjagd im Mais und als krönender Abschluss die Konfrontation der Hunde mit der "Pendelsau".                                                                            Bei der Wahl des Übungsgeländes haben die Organisatoren ein sehr glückliches Händchen bewiesen. Freier Blick für alle Teilnehmer auf die jeweiligen Übungen, ein schattiger, kühler Platz für alle Akteure und die Autos, ein klarer Bach zur Erfrischung der Hunde. Dank an Liesel Heinz, die dafür gesorgt hat, dass selbst am Sonntagnachmittag noch kalte Erfrischungen zur Verfügung standen.                   Den Organisatoren Anne und Frank Starke und nicht zu vergessen dem Beständer "Karl" gilt unser Dank für ein interessantes, lehrreiches Wochenende.                      Wir versprechen:  wir kommen gern wieder, um dann vieleicht auch das Eifellied von Starke sen. zu hören.

Eckhardt Geilfus, Nörten-Hardenberg 

Bilder zum Ausbildungswochenende

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Eigentlich ist der Ablauf immer derselbe – so viel habe ich mittlerweile erkannt: Tagfährten treten, Übernachtfährten treten, Tagfährten arbeiten, schlafen, Übernachtnachtfährten arbeiten.

Warum treffen sich Ausbilder, Jäger und Hundebesitzer seit nunmehr 10 Jahren zu solch’ Aktivitäten? Weil es einfach schult, einen fordert, trotz Frust zwischendrin immer wieder Aufbauendes gibt. Und die Anlagen unserer Hunde und unsere eigenen als Gespannführer zu fördern in einer angenehm kritischen, zugleich sehr  wohlwollenden und  professionellen Gemeinschaft – wo findet sich das so leicht? 

19 Rhodesian Ridgebacks und gut 30 Menschen trafen sich im Knüllwald. So viele Gespanne können nur in solch einem großen Revier parallel arbeiten. Erstmals gab es einen Engpass an Wildschweiß, aber Probleme sind da, um gelöst zu werden.
Aus dieser Erfahrung aber hier auch gleich eine Bitte an alle zukünftigen Ausbildungsteilnehmer: wer hat, unbedingt Schweiß, Decken/Schwarten und Läufe mitbringen!

Nach mehreren Stunden Fährten treten trafen wir uns am Grillplatz wieder und genossen frischen Kaffe und Kuchen – dank sehr guter Vorbereitung und einem Gaskocher mangelte es uns an nichts! Ein herzliches Dankeschön dafür an dieser Stelle allen hilfreichen Händen und dem Revier-Gastgeber.

Dann galt es, wie bereits erwähnt, die über Tag Fährten „abzuarbeiten“. Auf Grund der Vielzahl zog sich dies bis in die Abendstunden hin, so dass die Vorfreude auf den gemütlichen Teil immens war. Bei kaltem Bier, leckerem Essen und einem herrlichen Lagerfeuer unter klarem Sternenhimmel wurde dann über den Tag, aber auch vor allem über die zurückliegenden 10 Jahre der RRAG und diverser Jagderlebnisse gesprochen und geklönt. Es wurde viel gelacht und das Wetter blieb trocken, so dass es einfach nur gemütlich war, am Waldrand zu grillen. 

Zu späterer Stunde gab es noch einen kleinen Rückblick von Ulli Schnitzer über das Entstehen und die bisherige Arbeit der AG und auch konstruktive Ideen und Zukunftspläne für die RRAG waren keine Mangelware. Rundum ein schöner Abend.

Am Sonntag begannen die ersten schon um 9 und der Rest um 10 Uhr. Unermüdlich wurden die Übernacht-Fährten ausgearbeitet – und jedes Gespann fand seine individuelle Begleitung und Besprechung der geleisteten Arbeit durch die erfahrenen Ausbilder. Es war schon reichhaltig, was wir an Können zu sehen bekamen, denn wenn einjährige bis achtjährige Ridgebacks ihre Arbeit tun, dann ist schon allein auf Grund des unterschiedlichen Alters und der damit verbundenen unterschiedlichen Erfahrung, abgesehen von individuellen Anlagen, eine Vielfalt unterwegs, die spannend ist. Und für die ganz Jungen, auf die die Reizangel und die Schleppe wartete, gab es auch genug zu tun. Zentraler Sammelplatz war immer die Grillhütte, die bei dem einen oder anderem Regenschauer auch gerne als Unterschlupf genutzt wurde.

Da  alle Gesichter, die Samstag und Sonntag am Grillplatz zu sehen waren, glücklich und zufrieden waren, ist davon auszugehen, dass alle Hunde zur Zufriedenheit der Hundeführer und Ausbilder gearbeitet haben. Als an diesem Sonntag der letzte Hund am Stück angekommen war, war es auch schon wieder Nachmittag. Und die meisten hatten noch ein paar Stunden Autobahn vor der Brust. Wieder ein langer Tag.

Erholung sieht mit Sicherheit anders aus. Aber neben einer gewissen Erschöpfung war in den Gesichtern am Grillplatz eine große Zufriedenheit zu erkennen. Ich kann nur für mich sprechen, aber die Arbeit und vor allem die Lernfortschritte der Hunde auf der roten Fährte entschädigen für vieles. Zu sehen, wie der eigene, aber auch alle anderen Hunde sich in ihrer Arbeit weiterentwickeln, die Tipps und konstruktiven Kritiken der Ausbilder und die Gemeinschaft machen einfach nur Spaß.

Dies ist wohl auch einer der Gründe, warum sich so viele Menschen regelmäßig zum arbeiten mit ihren Hunden in Deutschen Wäldern treffen.

Torben Specht - Sprockhövel, 22.07.2009

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Zum Ausbildungswochenende der RRAG am 20./21.06.09 trafen sich 11 Gespanne im Kellerwald. Darunter auch erfreulicherweise 4 Neulinge. Das Alter der teilnehmenden Hunde lag zwischen 10 Monaten und 8 Jahren.

Aufgrund der Anzahl der Hunde wurden die Gruppen aufgeteilt. Ullrich Schnitzer kümmerte sich um die Neueinsteiger und Ewald Klum um die Fortgeschrittenen.

Der Samstagvormittag stand natürlich unter dem Zeichen, einiges an Fährten zu legen. Sowohl die Übertagfährten als auch die Übernachtfährten. Da kam schon einiges an Kilometern zusammen: 3 Übertagfährten bis 800 Meter für die Fortgeschrittenen, 4 Übertagfährten ca. 200 Meter für die Anfänger, 2 Übernachtfährten à 2000 Meter und 3 Übernachtfährten bis 800 Meter. Das Gelände war sehr anspruchvoll, steile Hänge, dichter Bewuchs und unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten. Dazu kamen dann noch Gewitter, die schon beim Legen der Fährten einsetzten und sich bis zum Nachmittag bei dem Suchen der Tagfährten fortsetzten. Trotz des dürftigen Wetters haben alle Hunde ihre Aufgaben am Samstag super gemeistert. Vor allen Dingen auch die Anfänger bei den Premiere-Fährten.

Recht kaputt, nass aber doch zufrieden ging es dann abends zum Landhaus Kern. Bei deftiger Mahlzeit, gekühltem Blonden und anschließender Nachspeise saßen wir noch lange zusammen. Informativ und lustig war es wieder.

Sonntagmorgen 10 Uhr ging es bei gutem Wetter weiter. Für Ulli und seine Gruppe stand erstmal wieder Fährten treten an, heute die Fährten ein wenig länger. Die Fortgeschrittenen mussten direkt anfangen, die Übernachtfährten zu suchen. Es hatte die ganze Nacht gegossen wie aus Kübeln und wir waren gespannt, wie die Hunde arbeiten würden. Aufgrund des schwierigen Geländes und der Menge der Fährten zog sich der Ablauf etwas in die Länge. Da auch 2 Fährten à 2000m gesucht werden mussten, waren wir bis ca. 15.30 Uhr  damit beschäftigt. Alle Hunde kamen gut zum Ziel.

Auch die Debütanten machten hervorragende Arbeit auf ihrer zweiten Fährte.

Um 16 Uhr trafen sich alle zufrieden, aber auch ein wenig abgekämpft, zur Abschlussbesprechung. Es war ein rundum erfolgreiches Ausbildungswochenende, gute Zusammenarbeit und natürlich wieder ein gutes Händchen unserer Ausbilder.

Frank Starke - Düren, 24.06.2009

Bilder zum Ausbildungswochenende

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Schon als Kind hörte ich von meinem Großvater: „Jagd ohne Hund ist Schund.“ Und somit bin ich mit der Jagd und mit Jagdhunden groß geworden. Viele Jahre begleitete meine Familie und mich von Kindheit an ein Jagdhund. Darüber hinaus habe ich in meinem persönlichen Umfeld und auf diversen Gesellschaftsjagden so ziemlich jede Jagdhundrasse mal gesehen bzw. in groben Zügen kennengelernt.

Ich weiß gar nicht mehr genau wann ich meinen ersten Ridgeback gesehen habe, aber ich weiß, alleine das äußere Erscheinungsbild dieser Rasse faszinierte mich von Anfang an! Schnell war erste Literatur gefunden und weitere Bücher und auch Begegnungen mit Ridgebacks und deren Besitzern folgten.

Auch die Begeisterung stieg mit jedem Zusammentreffen mit Ridgebacks und deren Besitzern, wovon einige Jäger waren. Besonders beeindruckte mich die enorme Wendigkeit und Schnelligkeit in Verbindung mit ihrer immensen Kraft.

Als vor nunmehr gut drei Jahren bei mir und meiner Familie das Thema „Hund“ wieder zur Diskussion stand, haben wir uns bewusst und mit viel Vorfreude für einen Rhodesian Ridgeback entschieden. Das Ziel war klar, eine fundierte, jagdliche Ausbildung, um einen geeigneten Begleiter für unser Revier zu haben. Gleichzeitig war dieser Hund der erste, für dessen Ausbildung ich verantwortlich sein sollte – eine Aufgabe, auf die ich mich besonders freute!

Viel hatte ich, bevor unser RR-Welpe endlich bei uns Einzug hielt, von der Eignung der Ridgebacks für die Nachsuche gelesen. Mit viel Elan, Freude, aber natürlich auch Ruhe, Geduld und Konsequenz ging es an die Hundeausbildung.

Futterschleppe, Wildschleppe und getretene Fährte waren die ersten Ausbildungsschritte. Natürlich durfte die Reiz-Angel nicht fehlen. Erstaunt und begeistert bin ich immer wieder aufs Neue von der schnellen Auffassungsgabe meines Hundes und dem Tempo und dem Eifer, mit dem sie neue Dinge lernt. Immer wieder gerne haben ich und mein Hund bei der Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund die bis dahin erlangten jagdlichen Fähigkeiten gezeigt, überprüft und weiter verbessert.

Neben einigen Kontrollsuchen und erfolgreichen Natur-Nachsuchen unterstrich die erfolgreich abgelegte Jugendprüfung die Leistungsfähigkeit meiner RR-Hündin, was mich durchaus mit Stolz und Freude erfüllt.

Ferner hat meine Hündin in diesem Jahr die Zucht-Zulassungs-Prüfung abgelegt und wir haben unseren Kennel-Namen beantragt und bekommen – somit wird sich ein weiterer Wunsch, der sich bei der Arbeit und Erziehung mit meinem Ridgeback immer mehr konkretisiert und gefestigt hat, im nächsten Jahr wohl erfüllen: ein eigener Wurf von Jagdhunden.

Nun gilt es derzeit aber erst einmal, mich und meinen Hund konsequent auf die Schweissprüfung der RR-AG in diesem Jahr vorzubereiten. Ein wesentlicher Faktor bei der Vorbereitung stellen hier für mich die jagdlichen Arbeitswochenenden dar. Denn alleine daheim dem Hund eine Fährte zu treten und auszuarbeiten ist das eine, dies in der Gruppe zu tun und danach von den Beteiligten ein konstruktives Feedback zu bekommen und noch Verbesserungspotential aufgezeigt zu bekommen, ist das andere! Darüber hinaus macht es mit Vielen immer viel mehr Spaß – besonders, wenn alle das gleiche Ziel verfolgen und gemeinsame Interessen und Hobbies haben!

Daher freue ich mich bis heute jeden Tag über die Entscheidung, einen Ridgeback als neues Familienmitglied mit meinen Eltern gewählt zu haben. Es macht Spaß, diese Hunde auszubilden und ihre Treue, ihre Arbeitsbereitschaft und ihre kraftvolle, dynamische und zugleich ruhige Art faszinieren mich immer noch uneingeschränkt. 

Liesel Heinz  - Schweinfurt, 20.06.2009

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Bevor wir uns für einen Rhodesian Ridgeback entscheiden haben, haben wir viel Literatur bemüht. Aber was das viel beschriebene "Jagdhund" überhaupt bedeutet, darüber habe ich mir als nicht Jäger ehrlich gesagt keinerlei Gedanken gemacht! Somit war das jagdliche Führen bei der Welpensuche weder Bedingung noch Kriterium. Doch wie der Zufall es so will, der Kennel KatikaAfrika, woher wir unseren Rüden haben, führt seine Hündin, Umvuma Yasira, jagdlich.
Soweit so gut, dachten wir uns. Und die freundliche Einladung, wir sollen uns die "Schweißarbeit" einfach mal anschauen, nahmen wir sehr gerne an.
Ich gebe zu, ich musste mich anschließen erst einmal Schlau machen was Schweissarbeit überhaupt bedeutet. (unter Anderem antwortete mir www.wikipedia.de: "Der Begriff Schweißarbeit bezeichnet die Nachsuche hinter angefahrenem oder -geschossenen Wild. Das Tier soll schnellstmöglich vom Leiden erlöst werden. (...))
Unser erstes Interesse war geweckt und umso gespannter fieberten wir dem 11. August 2007 entgegen, wo wir zum einen Melman Ajani ´s Mutter endlich wieder gesehen haben und zum anderen zum ersten mal mitbekommen haben, was "jagdliches Führen" überhaupt bedeutet.
Petrus war zu diesem Wochenende sehr wohl gesonnen, aber auch alles andere war für uns spannend, interessant, aufregend und lehrreich.
Etwas befremdlich war es am Anfang schon, mit untergeschnallten "Gummischuhen", an deren Enden der Lauf eines Stückes Schwarzwildes festgeschraubt war und bewaffnet mit einer Flasche Schwarzwild-Schweiß, also Blut, durch den Wald zu stapfen und Schweiß zu verträufeln. Hat aber Spaß gemacht!
Die Menschen und Hunde um uns herum waren alle super offen, freundlich und zuvorkommend und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Ähnlich aufgeregt wie wir war bestimmt auch unser Melman Ajani, aber er begriff recht schnell, was wir eigentlich von Ihm wollten. Für die erste Fährte seines Lebens hat er es echt gut gemacht! Mein Interesse an dieser Sache war geweckt.
Die finale Begeisterung packte mich dann, als ich gesehen habe, wie ein Ridgeback auf einer 24 Stunden Fährte wirklich "wie an der Schnur gezogen" die Spur ausarbeitete und "das Stück" aufspürte.
Das Ende vom Lied: circa einen Monat später habe ich mich, gemeinsam mit meiner Frau, zu einem Jagdschein-Kurs angemeldet und wir haben uns acht Monate lang, drei mal die Woche, durch den Stoff "gequält" und unseren Jagdschein gemacht! Immer wieder mit Freude und Spannung haben wir, wenn es unsere Zeit zuließ, an den Treffen teilgenommen und auch jede andere Möglichkeit zum Üben ergriffen. Unser Ziel steht fest: die konsequente Aus- und Weiterbildung von uns und unserem Hund und die Heranziehung eines jagdlich geführten RR mit Bestandener Jagdprüfung der Rhodesian Ridgeback Arbeitsgemeinschaft Jagdhund!

Torben Specht - Sprockhövel, 24.07.2008


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25.03.2003

Eine nicht so erfolgreiche Nachsuche von Uwe Helfert

21.05.2002

Erichs Keiler - von Mathias Seltmann, eine interessante und schwierige Nachsuche auf ein "großes Schwein".

18.06.2002

RRJP 1 von Umvuma Kima - ein weiterer interessante Eindruck zur Grundlagenprüfung von Mathias Seltmann.

16.07.2002

Die RRAGJagdhund in der Jagdpresse - Artikel in der DJZ Ausgabe 6/2001.



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